MIA. Ein Tagebuch in schnellen Worten

Es ist 1996, als Mieze Katz den verträumten Visionär Andy Penn auf dem Schulhof des John-Lennon Gymnasiums in Berlin kennenlernt. Alles passt. Also gründen sie eine Band.
Sie tun das, was alle Bands tun. Proben, Gigs besorgen, erste Konzerte spielen. Sie schreiben ihre Stücke selbst und texten gemeinsam. Erst Englisch. Dann Deutsch. Ingo spielte Gitarre und Horn. Bob spielt Bass. 2001 kommt Gunnar. Schlagzeug. Ab dann sind MIA. MIA.

Die Musikfamilie von MIA. heißt R.O.T. Nhoah und Staab hören zu. Sie verstehen die Band, ermutigen sie in ihrem Weg und fördern Gutes zu Tage. 1997 sind MIA. aufgeraute Teenager und eine Sängerin, die sagt und tut was sie fühlt, und die irgendwie immer einen Zacken schärfer ist als alle anderen. Nhoah lässt der Band ihre Zügellosigkeit, bindet ihre Energie, bündelt ihren Strom und schafft etwas Elektrisierendes.

"Factory City" wird der erste MIA. Clubhit.

2002 erscheint das Debüt "Hieb und Stichfest" und die Single "Alles Neu" bringt MIA. auf ihre erste Reise durch die Republik. Auf der Bühne trägt man Weiß. Was man trägt, wird selbst bestimmt. MIA. ist von Anfang an immer Lebensgefühl UND Konzept.

Zweitling "Stille Post" zieht 2004 größere Kreise. "Was es ist" und "Hungriges Herz" beschäftigt die Menschen und polarisiert. Mit "Hungriges Herz" bricht die Band ein bis dahin eisernes Rock'n Roll-Gesetz. Sie nehmen am Vorausscheid zum "Grand Prix d' Eurovision" teil.

Mit "Zirkus" reist MIA. 2006 um die Welt: London, Barcelona, Paris, Warschau, Novosibirsk, Tokio, Seoul, Buenos Aires. Die Band nimmt ihren Erfolg nicht für selbstverständlich. Die Liebe zum Reisen und die Liebe zur Musik - all das geht in einem großen Lebensrausch auf. Die Zeiten sind unglaublich und inspirierend. "Tanz der Moleküle" wird Soundtrack für erste Küsse, Liebesschwüre und Heiratsanträge. Die Situationen, in denen Menschen ihre persönlichen Geschichten um diesen Song herum erzählen, reißen bis heute nicht ab.

Mit Feuer und Flamme geht "Willkommen im Club" 2008 in die nächste Runde. "Mein Freund" thematisiert den Grundgedanken dieses vierten Albums: Freundschaft.

2009 ist sie endlich da: Die Chance zur Pause. Plötzlich steht man mit 10 Beinen im "richtigen" Leben. In einem Leben, das vor allem für Mieze einige unerwartet harte Momente bereithält. Als die Pause vorbei ist, hat MIA. 2 Beine weniger. Ingo und die Band verlassen sich.

2012. Das Album "Tacheles" ist das musikalische Protokoll vieler Wendepunkte im Leben der Mieze Katz. Aber es endet nicht im Drama. Es endet in der Lust. In der Lust auf Musik. Und in der Lust auf Abenteuer. Andy Penn ist immer noch ein verträumter Visionär. Und MIA. ist immer noch eine Band. Und was für eine!

MIA.
Wir. MIA.
Sind zurück.
Sind da.
Wieder.
Und ja ...
... du hast uns auch gefehlt!
Sehr.

MIA. sind:
> Mieze Katz - Gesang/Text
> Andy Penn - Gitarre
> Robert "Bob" Schütze - Bass
> Gunnar Spies - Schlagzeug
 

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